Tierfreundliche Bauweise der rückseitigen Abschlussgitter

Oft ergeben sich beim Verladen und Abladen von Tieren Probleme aufgrund der Konstruktion der rückseitigen Abschlussgitter von Transportfahrzeugen.

Dies betrifft vor allem Schweinetransporte, da dort wegen der mehrstöckigen Auslegung der Fahrzeuge mehrere Gitter nötig sind. Häufig angetroffene Probleme beinhalten:

  • Schiebegitter, die nur teilweise geöffnet werden können und die somit ein Treibhindernis bilden

  • Gitter mit fixiertem Querbalken, die in der Höhe ungenügend sind und an welche die Schweine mit dem Rücken anstossen

  • Gitter, die nur nach innen geöffnet werden können

Alle oben genannten Konstruktionen führen zu Treibflussbehinderungen beim Ver- oder Abladen und können eine Verletzungsgefahr darstellen. Als wesentlich unproblematischer erweisen sich Gitter, die

  • nach aussen geöffnet werden können

  • seitlich nach oben hochklappbar sind

  • über die ganze Fahrzeugbreite geöffnet werden können

  • mit einem nach oben wegklappbaren Holm ausgerüstet sind

Es empfiehlt sich, beim Kauf oder beim Umbau eines Transportfahrzeuges auf diese baulichen Gegebenheiten zu achten und sich damit den Tiertransport für viele Jahre zu erleichtern.

AG1     AG2

Abb.1: Wenn die Öffnung des Abschlussgitters zu klein ist, können die Tiere beim Durchtreiben mit dem Rücken anstossen. Zudem wird der Treibfluss gestört.

 

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